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Funktionsbeschreibung:
Die körperdysmorphe Störung (KDS) ist eine psychische Erkrankung, die durch eine anhaltende, übertriebene und irrationale Beschäftigung mit dem eigenen Aussehen gekennzeichnet ist. Betroffene konzentrieren sich oft übermäßig auf vermeintliche Makel an einem oder mehreren Körperteilen, wie Haut, Haaren, Nase oder Körperform, und haben eine stark verzerrte, negative Wahrnehmung dieser Makel, die sie bis hin zur extremen Hässlichkeit übertreiben. Diese anhaltende Fixierung führt zu zwanghaften Verhaltensweisen wie dem ständigen Blick in den Spiegel, dem häufigen Vergleich mit anderen, übermäßiger Körperpflege, dem Verbergen von vermeintlichen Makeln oder dem häufigen Wunsch nach Schönheitsoperationen, um Angst und Unbehagen zu lindern. Diese Versuche sind jedoch oft wirkungslos und können die Symptome sogar verschlimmern. Betroffene haben typischerweise Schwierigkeiten, diese Verhaltensweisen zu kontrollieren, was häufig zu tiefen Minderwertigkeits- und Schamgefühlen führt. Dies wiederum führt zu sozialer Vermeidung, Fluchtverhalten und beeinträchtigt nach und nach das Lernen, die Arbeit, zwischenmenschliche Beziehungen und den Alltag. Im Folgenden finden Sie eine Kurzbeschreibung der körperdysmorphen Störung (KDS).
Lernziele:
Dieser Ansatz hilft Patientinnen und Patienten, die Bereiche ihres Körpers, die ihnen aufgrund ihres Aussehens und ihrer negativen Gedanken übermäßig Sorgen bereiten, klar zu identifizieren und so die psychologischen Faktoren hinter ihren Symptomen besser zu verstehen. Mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) lernen sie, irrationale kognitive Verzerrungen in Bezug auf ihr Aussehen zu erkennen und zu verändern, wie beispielsweise die Übertreibung eigener Makel, Katastrophisieren und die übermäßige Fokussierung auf die Meinung anderer. Sie werden angeleitet, Methoden des Expositionstrainings mit Reaktionsverhinderung (ERP) zu erlernen, um zwanghafte Kontrollen, das Verstecken oder Vergleichen mit anderen schrittweise zu reduzieren. Dieser Ansatz stärkt das Selbstwertgefühl und die Selbstakzeptanz der Patientinnen und Patienten und fördert ein positiveres und objektiveres Körperbild. Ergänzende Therapien (wie Spiegelexposition und Rollenspiele) verbessern das Selbstvertrauen in sozialen Situationen und tragen letztendlich zu einer langfristig stabilen psychischen Gesundheit und guter sozialer Anpassungsfähigkeit bei.
Kursplan:

Lektion 107:Die Natur der körperdysmorphen Störung (BDD) verstehen
Du bist nicht “besessen vom Aussehen”, sondern deine inneren Ängste verstärken vielmehr deine Aufmerksamkeit.
Die körperdysmorphe Störung ist keine Eitelkeit, sondern eine echte psychische Belastung.
Nicht du wirst missverstanden, sondern die Welt ist besessen von “Perfektion”.

Lektion 108:Häufige Missverständnisse zur Erkennung von Körperdysmorphie
Spiegel zeigen nicht die Wahrheit, aber unsere Gedanken erzeugen die Illusion von Angst.
Die “Fehler”, die Sie sehen, sind nicht dieselben, wie andere Sie sehen.
Sobald kognitive Verzerrungen aufgedeckt sind, verliert die Angst ihren Ursprung.

Lektion 109:Reduzierung körperlicher Untersuchungen und vergleichender Verhaltensweisen
Jedes Mal, wenn ich mich selbst überprüfe, verstärke ich nur den Glauben, dass ich nicht gut genug bin.
Vergleiche machen dich nicht schöner; sie rauben dir nur deinen Seelenfrieden.
Sie können üben, die Welt außerhalb des Spiegels zu betrachten, anstatt in der Angst innerhalb des Spiegels gefangen zu sein.

Lektion 110:Entwickle ein positives Körperbild und Selbstakzeptanz
Der Körper soll nicht kritisiert werden, sondern ist vielmehr das Gefäß, durch das man das Leben erfährt.
Selbstakzeptanz bedeutet nicht, Fehler zu ignorieren, sondern sich selbst nicht länger als Ganzes zu verleugnen.
Man muss sein Aussehen nicht verändern, um inneren Frieden zu finden.

Lektion 111:Umgang mit sozialer Angst und körperdysmorpher Störung
Die Angst, gesehen zu werden, entspringt oft einer inneren Selbstverleugnung.
Statt dem Thema auszuweichen, versuchen Sie, ehrlich dafür einzustehen, auch wenn Sie sich dabei unwohl fühlen.
Soziale Ängste lassen sich nicht durch ein perfektes Aussehen lösen; sie können nur durch Authentizität und Sanftmut gelindert werden.

Lektion 112:Langfristiger Plan zur Rückfallprävention und zum Ausgleich von Körper und Geist
Sich um sich selbst zu kümmern, ist die tiefste Quelle der Stärke.
Nicht nach Perfektion zu streben und andere nicht herabzusetzen, ist ein neuer, ausgewogener Ansatz.
Rückfälle zu verhindern bedeutet nicht, wachsam zu sein, sondern ein friedliches Zusammenleben mit sich selbst zu praktizieren.

Bitte füllen Sie die Kursbewertung aus, um Ihre Lernerfolge zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Dies hilft Ihnen, Ihr Verständnis zu vertiefen und uns, den Kurs zu verbessern.

