Besonderheit:
Die Hautpickstörung, auch bekannt als zwanghaftes Hautkratzen oder Dermatoglyphenstörung, ist durch wiederholtes, unkontrollierbares Drücken, Kratzen oder Abziehen der eigenen Haut gekennzeichnet, was häufig zu Hautgewebeschäden und sogar Infektionen führt. Betroffene werden oft durch Angstzustände, Anspannung oder Reizbarkeit ausgelöst und erlangen durch das Abziehen der Haut vorübergehende emotionale Erleichterung oder Befriedigung. Dieses Verhalten wird jedoch häufig von intensiver Scham und Selbstvorwürfen gefolgt, was Angst und Stress weiter verstärkt und einen Teufelskreis in Gang setzt. Die Symptome treten am häufigsten im Gesicht, an den Armen oder Beinen auf. Betroffene haben Schwierigkeiten, ihre Impulse zu kontrollieren und verwenden oft Hilfsmittel wie Finger oder Pinzetten, um die Haut fortwährend abzuziehen. Dies führt zu schweren Hautschäden und Narbenbildung sowie zu deutlichen Veränderungen des Aussehens, was das Selbstwertgefühl und die Selbstwahrnehmung beeinträchtigt. Betroffene meiden oft bewusst soziale Situationen aus Angst vor Aufmerksamkeit oder Verurteilung durch andere und geraten allmählich in soziale Isolation und Depression, was ihre Lebensqualität insgesamt stark beeinträchtigt.
Lernziele:
Die Hauptlehrziele des Kurses zur Hautablösungsstörung sind: den Patienten zu helfen, die spezifischen Auslöser und psychologischen Mechanismen ihres Hautablösungsverhaltens tiefgehend zu verstehen und die Fähigkeit zu erlernen, die mit den Ablösungsimpulsen verbundenen Signale und emotionalen Zustände zu erkennen; kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Habit-Reversal-Training (HRT) zu lehren, um Verhaltenssubstitutionsstrategien effektiv zu erlernen und die Häufigkeit des Ablösungsverhaltens schrittweise zu reduzieren; die Patienten anzuleiten, innere Ängste durch unterstützende Methoden wie Achtsamkeitsübungen und Kunsttherapie auszudrücken und abzubauen, wodurch das emotionale Bewusstsein und die Selbstkontrolle verbessert werden; den Patienten zu helfen, negative Selbstwahrnehmungen zu korrigieren, Scham- und Selbstvorwürfe abzubauen, schrittweise ein positives Selbstbild zu entwickeln und letztendlich langfristige Rückfallprävention und stabile psychische Gesundheit zu erreichen.
Kursplan:

Lektion 125:Die Merkmale und psychologischen Mechanismen des Hautablösungssyndroms verstehen
Hautablösung ist keine schlechte Angewohnheit, sondern vielmehr ein Ventil für emotionalen Stress.
Du fügst dir nicht absichtlich Schaden zu, sondern versuchst vielmehr, dich durch Kontrolle zu stabilisieren.
Dies zu verstehen ist der Ausgangspunkt, um sich aus dem Teufelskreis zu befreien.

Lektion 126:Häufige Missverständnisse über Hautpeelings erkennen und ausräumen
“Der Gedanke ”Ich kann nicht aufhören“ ist lediglich eine Gewohnheit, keine Tatsache.
Nicht jede Hautpartie muss "behandelt" werden; vieles davon ist einfach nur Angst, die da spricht.
Wenn du die Fallen in deinem Denken erkennst, sind deine Handlungen nicht mehr die einzige Option.

Lektion 127:Schulung in alternativen Techniken zur Reduzierung des Hautschuppungsverhaltens
Ihre Hände können weiche, kleine Gegenstände berühren, ohne Ihre Haut zu verletzen.
Alternative Verhaltensweisen sind therapeutische Übungen, keine Kompromisse.
Sie können Ihre eigene “Bibliothek beruhigender Gesten” erstellen.

Lektion 128:Verbessern Sie Ihre Selbstkontrolle und reduzieren Sie impulsives Verhalten.
Jede dreisekündige Pause ist ein Schritt hin zu einem neuen Weg der Selbstbeherrschung.
Sie müssen nicht sofort perfekt sein, aber Sie können die Kontrolle schrittweise zurückgewinnen.
Bei der Impulskontrolle geht es nicht darum, sie zu unterdrücken, sondern darum, sich die Macht der Entscheidungsfindung zurückzuholen.

Lektion 129:Umgang mit negativen Emotionen und zwischenmenschlichem Stress beim Hautablösungssyndrom
Manchmal ist es nicht dein Aussehen, das dir Minderwertigkeitsgefühle vermittelt, sondern vielmehr deine Angst davor, dass andere deinen inneren Schmerz erkennen.
Du kannst dich ausdrücken, anstatt dich zu verstecken. Du verdienst es auch, verstanden zu werden.
Im Umgang mit anderen muss man nicht alles erklären; es reicht, sich selbst zu schützen.

Lektion 130:Einen langfristigen Rückfallpräventionsmechanismus und einen Plan zur Balance von Körper und Geist etablieren.
Stabilität bedeutet nicht, niemals Fehler zu machen, sondern die Bereitschaft, nach jeder Abweichung zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
Emotionen, körperliche Gesundheit und Verhalten sind die drei Schlüsselelemente, die Sie langfristig schützen müssen.
Sie lernen eine Methode, um ein flexibles und dennoch unzerbrechliches Gleichgewicht zu bewahren.

Bitte füllen Sie die Kursbewertung aus, um Ihre Lernerfolge zu reflektieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Dies hilft Ihnen, Ihr Verständnis zu vertiefen und uns, den Kurs zu verbessern.

